Zum Abschluss unseres Flugprojekts aus Technik und Design besuchten wir den Flugplatz Stockerau, - 

https://www.fsv2000.at/ - der sich auf dem Gebiet des alten Truppenübungsplatzes Senning befindet. Hier entstand in Jahrzehnte langer Arbeit ein moderner, attraktiver Flugplatz mit einer 800 m langen Asphaltpiste, drei Hangars, einem Betriebsgebäude, einer Werkstätte, einer Kantine, Schulungsräumen und einer Tankstelle.

Einige überaus nette Herren des Vereins gestalteten für 2 ½  Stunden ein sehr abwechslungsreiches Programm für uns. In drei Stationen wurden uns die verschiedenen Flugzeuge – Segelflieger, Motorsegler, Motorflieger – gezeigt und erklärt. In den Flugzeugen, welche unter anderem auch in der Flugschule für die Ausbildung verwendet werden, durfte natürlich auch jeder hinter dem Steuerknüppel Platz nehmen und die diversen Ruder (Höhen-, Seiten-, Querruder) betätigen.

 

Im Schulungsraum wiederholten wir anhand eines Modells noch einmal die Teile des Flugzeuges – Cockpit, Rumpf, Tragflächen, Leitwerk – und sprachen über die unterschiedlichen Winde und warum das Flugzeug überhaupt fliegen kann. Das Segelflugzeug nutzt die Thermik und den Hangaufwind als Antrieb und kann bis 3000 km an einem Tag fliegen. Dies wurde uns sehr anschaulich mit Skizzen am Whiteboard erklärt. Wenn bei einem Motorflieger der Motor in 1 km Höhe ausfällt, kann er noch 8 bis 10 km gleiten. Ein Segelflieger hingegen gleitet von 1 km Höhe 50 km weit, da seine Spannweite viel größer ist.

Bevor wir die Heimreise antraten, bekamen wir noch eine kleine Stärkung. Herr Wolfgang Gockert, der uns diesen Vormittag mit seinen Vereinsmitgliedern organisiert hatte, überreichte uns zum Abschied Freiflüge als Preise für die drei ersten Plätze jeder 2. Klasse unseres Flugwettbewerbs, den wir in der Schule mit unseren selbst gebastelten Flugobjekten durchgeführt hatten.

Für diesen wunderschönen und lehrreichen Vormittag und die tollen Preise möchten wir uns beim Leiter des Flugplatzes Stockerau Herrn Wolfgang Gockert sehr herzlich bedanken.